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CFC-NEWS VOM 06.12.2019, 07:33 Uhr

MV2019 - die Zweite: Vorstellung der Kandidaten für den Aufsichtsrat

Am kommenden Samstag ist es soweit. Die zweite Mitgliederversammlung im Jahre 2019 steht an. Die wichtigste Aufgabe ist die Wahl eines neuen Ausichtsrates, nachdem die Wahl bei der letzten MV im August bekanntlich scheiterte.

Der Ehrenrat hat 7 Kandidaten für die Wahl vorgeschlagen. Von den Kandidaten, die noch im August antraten, stehen wieder der Vertreter des Fördervereins Norman Löster, KPM-Vertreter Tino Kermer und Gesellschafter Knut Müller auf der Liste. Alle drei waren in der Einzelwahl von den Mitgliedern gewählt worden.

Neu auf der Liste sind Jörg Illing, der eine umfangreiche himmelblaue Vergangenheit hat, Stephan Ballack, Unternehmer, Sponsor und Vater von unserem Nationalspieler Michael Ballack, Grit Hoffmann, die kaufmännische Leiterin vom Gesellschafter Niles Simmons sowie Uwe Hildebrand, Gesellschafter und aktueller Geschäftsführer der Chemnitzer FC Fussball GmbH.

Auf der ursprünglich vom Ehrenrat veröffentlichten Liste stand zudem noch Mario Kempt, Kriminalhauptkommissar bei der Kripo Chemnitz. Er wurde am Ende von der regulären Liste gestrichen, soll aber lt. Ehrenrat nach Möglichkeit zusätzlich in den Aufsichtsrat kooptiert werden. Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle auch seine Antworten.


Norman LösterNorman Löster
(Jahrgang 1986, Wirtschaftsjurist, Vorstand Förderverein für Jugend, Sport und Soziales e.V., Mitglied seit 2011)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Norman Löster: Als gebürtiger Karl-Marx-Städter bin ich mit dem Chemnitzer Fußballclub aufgewachsen. Das CFC-Gen wurde mir bereits in die Wiege gelegt, selbst mein Kindergarten am Zeisigwald lag in unmittelbarer Nähe zum Stadion an der Gellertstraße. Ich erinnere mich sehr gerne an die ersten Heimspiele mit meinem Vater auf der „Fischerwiese“ zurück. Daraus entwickelte sich eine starke Beziehung zum Verein. Darüber hinaus identifiziere ich mich mit der Region und bin großer Fan von der herausragenden Nachwuchsarbeit unserer Himmelblauen.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Norman Löster: Ich bin schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts tätig, welches die Bereiche der für den Aufsichtsrat bedeutenden Themen Recht, Politik und Betriebswirtschaft tangiert. Durch meine akademische Ausbildung besitze ich das erforderliche juristische und betriebswirtschaftliche Verständnis und die fachlichen Voraussetzungen, den Vorstand eines Vereins zu beaufsichtigen. Ferner verfüge ich bereits über qualifizierte Gremienerfahrung. Als Vertreter des FöV für Jugend, Sport und Soziales e.V. möchte ich die Interessen des Nachwuchsleistungszentrums im Kontrollorgan vertreten. Der Vorschlag des Fanszene Chemnitz e.V. und das breite Vertrauen im CFC-Umfeld (Vgl. Stimmen bei der letzten Wahl) haben mich zusätzlich bewogen, wieder als Aufsichtsrat zu kandidieren. Für ein positives Vereinsleben möchte ich weiterhin intensiv für die Rechte der Mitglieder und Faninteressen eintreten.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Norman Löster: Oberste Priorität hat es, den Fortbestand des Nachwuchsleistungszentrums und die Zukunftsfähigkeit des Chemnitzer FC e.V. zu sichern. Neben der Wiederherstellung der Strukturen sowie Bestellung und Überwachung des Vorstandes, sind mir Wirtschaftlichkeit (u.a. Abschluss des Insolvenzverfahrens), Transparenz und die Kommunikation zwischen Mitgliedern, Frauen- und Nachwuchsbereich sowie Förderern, Gesellschaftern und Fans besonders wichtig. Das Wohl des Gesamtvereins (CFC e.V. mit NLZ und Fußball GmbH) steht über allem. Ein vertrauensvolles Miteinander soll hierbei die Basis für eine gesunde und lösungsorientierte Vereinspolitik bilden. Das Rezept jeder Konfliktlösung heißt: Bedürfnisse zusammenbringen.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Norman Löster: Den Fortbestand des CFC sowie den Erhalt des Profifußball-Standortes Chemnitz dauerhaft zu sichern und zu entwickeln, wird Antrieb - für unsere Fans, den Verein, die Stadt, die Region, unsere Partner und unsere Sponsoren sein. Kontinuität und Nachhaltigkeit vor allem im wirtschaftlichen Bereich werden die Maßgabe sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das Image des Vereins auch über die Stadtgrenzen hinaus zu verbessern. Vertrauen schaffen und zurückgewinnen. Der Profifußball bleibt ein mit Risiken durchsetztes Geschäft, bei dem der Erfolg selbst bei hohen Einsätzen keinesfalls garantiert sein wird. Eine bedachte Entwicklung erscheint mir für den CFC langfristig daher wertvoller, als kurzfristige Effekte verbunden mit hohem wirtschaftlichem Risiko. Erik Tallig und Tim Campulka sind zudem hervorragende Beispiele, dass sich unsere Nachwuchsausbildung weiterhin auszahlen wird.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Norman Löster: Der Ehrenrat hat eine ausgewogene und mehrheitsfähige Kandidatenliste für die Wahl des Aufsichtsrates zusammengestellt, deren Wahl ich in der Konstellation „7:0 für den Chemnitzer FC“ ausdrücklich unterstütze. Eine positive Listenwahl wäre für den CFC ein ganz wichtiges Signal der Geschlossenheit – nach innen aber auch nach außen. Es ist von großer Bedeutung, die Strukturen im Verein und das Vertrauen im ganzen Umfeld wiederherzustellen.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Norman Löster: Ich bin zuversichtlich, dass die Mitglieder im ersten Wahldurchgang den AR wählen. Ich stünde aber auch für eine Einzelwahl mit Annahme zur Verfügung.


Tino KermerTino Kermer
(kfm. Leiter der KPM-Bau-Gruppe, Jahrgang 1982, Mitglied seit 2010)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Tino Kermer: Ich bin in Karl-Marx-Stadt geboren und aufgewachsen, gehe zum CFC seit rund 30 Jahren, habe alle Höhen und Tiefen seitdem miterlebt.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Tino Kermer: Ich möchte dem CFC helfen und meine Kompetenzen einbringen. Bei der letzten Mitgliederversammlung habe ich zudem, trotz Nichtwahl-Empfehlung, von der Mehrheit der Mitglieder das Vertrauen ausgesprochen bekommen, diesem Vertrauensvorschuss möchte ich gerecht werden.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Tino Kermer: Letztendlich werden die Aufgaben des Aufsichtsrates von der Satzung vorgegeben. Trotzdem ist mir die Prüfung der momentanen wirtschaftlichen Verhältnisse, die man bislang vorwiegend aus der Boulevardpresse kennt, besonders wichtig.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Tino Kermer: Der CFC soll sich zu einem wirtschaftlich stabilen, solide wirtschaftendem Profiverein entwickeln, dessen Basis seine sehr gute Nachwuchsarbeit bildet. Insgesamt soll wieder der Fußballsport im Fokus stehen anstatt ständige Nebengeräusche und Skandale. Mit solider Arbeit und Konsequenz soll der CFC wieder besser in der Stadt verankert werden, um attraktiver für Zuschauer und Sponsoren zu werden.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Tino Kermer: Die Aufgabe des Ehrenrates war sicherlich außerordentlich schwierig, einen ausgewogen aufgestellten Aufsichtsrat vorschlagen zu können. Aus meiner Sicht ist ihm das mit der Liste gelungen.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Tino Kermer: Ja.


Stephan BallackStephan Ballack
(Jahrgang 1953, Geschäftsführer der IVG Planungs- und Bauträger GmbH, Mitglied seit 2019)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Stephan Ballack: - Meine Bindung zum CFC ist sehr emotional, da wir dem früheren FCK sehr viel zu verdanken haben. Mit der Ausbildung meines Sohnes zu einem international beachteten Fußballer verbindet mich mit dem CFC/FCK eine in mir tief verwurzelte Leidenschaft für diesen Verein.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Stephan Ballack: Meine Motivation zu kandidieren ist, für den Verein und der Stadt ein Zeichen zu setzten, dass es in unserer Stadt eine leistungsstarke Profifußballmannschaft geben muß, die in allen Ihren Erscheinungsbildern einen würdigen Anteil an der Außendarstellung von Chemnitz hat.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Stephan Ballack: Die wichtigsten Aufgaben sehe ich in erster Linie in der Formung einer starken Lizenzmannschaft und eines ebenso starken und erfolgreichen Nachwuchsleistungszentrums. Hier möchte ich vor allem meine Erfahrung im sportlichen Bereich sowie meine Verbindungen, Netzwerk sagt man wohl, nutzen, um weiter Fortschritte in der gesamten sportlichen Entwicklung des CFC zu erreichen.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Stephan Ballack: Visionen haben wir alle. Aber bitte machen wir erst unsere Hausaufgaben, schaffen wir Strukturen und beenden die Insolvenz. Stabilisieren wir uns in der 3. Liga und greifen dann vielleicht höhere Ziele an.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Stephan Ballack: Ich glaube das die Kandidaten in der Summe einen hohe Emontinalität für den Verein mitbringen. Sie verkörpern eine gute Vielfalt von Tätigkeitsfeldern und stehen voll hinter unser gemeinsamen Sache, der CFC muss uns erhalten bleiben.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Stephan Ballack: Ich halte die Liste, so wie vom Ehrenrat vorgeschlagen für absolut wählbar. Eine Frage der Einzelwahl stellt sich daher in meinen Überlegungen nicht. Wir sollten sehr verantwortungsvoll mit unserer letzten Chance, den Verein zu retten, umgehen.


Jörg IllingJörg Illing
(Jahrgang 1964, Speditionskaufmann bei mercum GmbH, Mitglied seit 2006)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Jörg Illing: Ich bin seit 1978 beim FCK (alle Jugendmannschaften von der C- bist zur A-Junioren), ab 1984 in der Oberligamannschaft und später als Profi beim CFC bis 1995 (insgesamt 229 Pflichtspiele/6 Tore). Von 1999-2002 war ich Fanbeauftragter des CFC, zwischen 2004-2006 Nachwuchsleiter und Trainer der B-Junioren beim CFC. Seit 2012 bin ich verantwortlich für die Traditionself des CFC und arbeite im Traditionsrat mit.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Jörg Illing: Ich möchte dem Verein mit seinem Stadion und seinen Fans langfristig Profifußball erhalten. Außerdem möchte ich gern dazu beitragen, dass der Verein wieder in ruhiges Fahrwasser kommt.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Jörg Illing: Aufgrund meiner Profikarriere und dem Besitz einer Trainerlizenz des DFB möchte ich im Falle einer Wahl, die sportliche Entwicklung der Profimannschaft und des Nachwuchsbereiches begleiten. Funktionierende Vereinsstrukturen, Vertrauen und Ansehen in der Öffentlichkeit müssen wiederhergestellt werden.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Jörg Illing: Sportliche Erfolge des Männerteams bilden die Grundlage für den Profifussball in Chemnitz. Entwicklung von Talenten im Nachwuchsfussball, die den Sprung in das Profiteam schaffen, vergrößern den finanziellen Spielraum des Vereins. Gute Zusammenarbeit zwischen Männermannschaft, Nachwuchsabteilung, Frauenteams, Vereinsführung und Fans verbessern das Vereinsleben.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Jörg Illing: Oberste Priorität haben funktionierende Vereinstrukturen und Beendigung des Insolvenzverfahrens. Hinterfragen der Kandidatenliste ist erlaubt und erwünscht.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Jörg Illing: Ich stehe auch bei einer Einzelwahl zur Verfügung und würde eine Wahl auch annehmen.


Grit Hoffmann
(Jahrgang "das fragt man eine Frau nicht" ;-), : kaufmännische Leiterin der NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH und Prokuristin, Mitglied seit 2019)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Grit Hoffmann: Ich bin gebürtige Karl-Marx-Städterin und bin schon als Kind mit meiner Vater ins Stadion gegangen. Mit der Schulzeit, dem Studium und dem Eintritt ins Berufsleben wurden die Stadionbesuche weniger. Seit meiner Rückkehr nach Chemnitz im Jahr 2005, gehe ich wieder regelmäßig zu Heimspielen.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Grit Hoffmann: Ich finde eine Großstadt wie Chemnitz mit einem modernen Stadion hat eine Profifußballmannschaft verdient. Der CFC ist in wirtschaftliche Schieflage geraten, das kann passieren, aber es sollte nicht passieren. Um die Schieflage wieder in die Gerade zu bringen und zu verhindern, das wieder eine Schieflage eintritt, habe ich mich entschieden für den Aufsichtsrat zu kandidieren.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Grit Hoffmann: Bedingt durch meinen beruflichen Werdegang sehe ich meine Kernkompetenz im wirtschaftlichen Bereich. Die vorrangige Aufgabe ist erstens handlungsfähige Gremien zu schaffen, die die zeitnahe Beendigung der Insolvenz des Vereins herbeiführen und zweitens die wirtschaftliche Lage der Spielbetriebs GmbH und des Nachwuchsleistungszentrums auf solide Beine zu stellen. Dazu bedarf es einerseits eines realistischen Businessplanes und andererseits einer straffen Kostenkontrolle. Wir brauchen starke Partner aus der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung, sowie Banken, die wieder Vertrauen in die handelnden Personen haben und ihre Sponsoring Gelder wieder gut angelegt sehen in einer Profifußball Mannschaft.

In der derzeitig aktuellen schwierigen Lage, in der wir uns leider befinden, sehe mich nicht nur als Kontrollorgan des Vorstandes, sondern stehe mit meiner fachlichen betriebswirtschaftlichen Kompetenz sowohl beratend als auch aktiv zur Verfügung. Ich werde versuchen meine Kontakte in die Wirtschaft dazu zu nutzen, um Sponsoren oder neue Gesellschafter mit ins Boot zu holen. Ich stehe als Ansprechpartner für kaufmännische Belange zur Verfügung und werde Unterstützung leisten bei der nächsten Lizensierung, sofern es in meinen Kompetenzbereich fällt.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Grit Hoffmann: Ich sehe den Chemnitzer FC mittelfristig als einen Fußballklub der durch sportliche Erfolge mit einer guten und soliden ausgeglichen Finanzlage in die 2. Liga aufsteigt.
Ich sehe das Nachwuchsleistungszentrum als Elitestützpunkt in Chemnitz mit überregionaler Beachtung.
Meine Vision ist, das es zukünftig wieder nur um „Fußball“ geht und wo Familien mit Ihren Kindern und Großeltern mit Ihren Enkeln wieder gern einen schönen Nachmittag einfach nur im Stadion verbringen wollen.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Grit Hoffmann: Ich denke der Ehrenrat hat eine sehr gute und wohlüberlegte Wahl getroffen. Wir haben auf der Liste Vertreter verschiedener Fachkompetenzen – Wirtschaft, Recht , Öffentlichkeitsarbeit und eben auch gleichzeitig in den Personen vereint Vertreter aus dem Gesellschafterkreis, dem Sponsorenkreis, der Fanszene und dem Förderverein.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Grit Hoffmann: Warum sollte die Mehrheit der Mitglieder sich gegen die Liste entscheiden? Der Ehrenrat hat mit allen gesprochen, auch die Kandidaten untereinander haben sich im Vorfeld getroffen um festzustellen, ob die Chemie untereinander stimmt und eine Zusammenarbeit auch funktionieren kann. Ich bin der Meinung, dass nur eine gemeinsame Lösung funktioniert, mit eben allen Kandidaten auf der Liste. Jeder Einzelne bringt was eigenes in das Gremium mit und wir können es nur als Team schaffen.
Aber ja, ich stehe auch für eine satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung.


Knut MüllerKnut Müller
(Geschäftsführer einer Handelsfirma mit Sitz in Zwickau, Jahrgang 1972, Mitglied seit 2016, Gesellschafter seit 03/2019)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Knut Müller: Geboren in der Nähe, aufgewachsen in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt). Fan und Besucher seit der Kindheit.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Knut Müller: Die unbedingte Unterstützung der Sanierung und nachhaltigen Stabilisierung des CFC e.V. als Basis für dauerhaft erfolgreichen Profifußball in Chemnitz.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Knut Müller: Die weitere Stabilisierung des CFC e.V. und den erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens. Dazu die weitere Verbesserung der Kommunikation zwischen Fans, Mitgliedern, Sponsoren, Gesellschaftern und Gremien.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Knut Müller: Der Chemnitzer FC kann und sollte zu einem Aushängeschild für die Stadt Chemnitz und zu einer dauerhaften Institution im deutschen Profifußball werden.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Knut Müller: Die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste ist aus meiner Sicht sehr ausgewogen und gut abgestimmt. Es kommen Personen unterschiedlichster Arbeits- und Interessensbereiche zusammen, deren vielfältige Erfahrungen zum Gelingen der unterschiedlichen Arbeitsaufgaben des neu zu wählenden Aufsichtsrates beitragen werden.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Knut Müller: Ich kann keinen Grund erkennen, weshalb die Liste in ihrer Gesamtheit von den Mitgliedern abgewählt werden sollte. Der Ehrenrat hat bei der Aufstellung der Liste vielerlei Interessen der Mitglieder berücksichtigt und dabei auch die satzungsgemäßen Anforderungen für zur Wahl stehende Aufsichtsratsmitglieder nicht aus den Augen verloren. In zahlreichen Gesprächen mit Vereinsmitgliedern konnte ich mich zudem selbst von der umfassenden Befürwortung der Kandidatenliste überzeugen.
Im Falle einer satzungsgemäßen Einzelwahl stehe ich für diese natürlich zur Verfügung.


Uwe HildebrandUwe Hildebrand
(Jahrgang 1971, Geschäftsführer Chemnitzer FC Fußball GmbH, Mitglied seit 2019, Investor seit 2018)

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Uwe Hildebrand: Ich wurde Fan vom Chemnitzer FC in meiner Jugend, wo ich von 1983-1987 im Nachwuchs des FCK gespielt habe und von da an wurde ich im Herzen ein Himmelblauer.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Uwe Hildebrand: Ich möchte dem Verein weiter ehrenamtlich helfen die Ziele welche wir haben umzusetzen. Außerdem will ich meine Erfahrungen als Geschäftsführer mit in die Aufgabe einfließen lassen, weil ich viele Dinge erkannt habe welche falsch laufen und verbessert werden müssen. Wir sind nicht umsonst insolvent gegangen, weil Fehler gemacht wurden die jeden wirtschaftlichen Grundlagen wiedersprachen. Das sollte uns nicht noch mal passieren und dafür will ich meine ganze Energie widmen.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Uwe Hildebrand: Wir müssen als erstes die optimalen Vorstände bestellen und viele Gespräche führen um wieder Vertrauen aufzubauen für die Gewinnung von Sponsoren, Investoren, Mitgliedern, Ehrenamtler und Fans, welche die Mannschaft und den gesamten Verein zahlreicher unterstützen. Der gesamte Verein sollte wieder eine Sprache in der Außendarstellung sprechen und echten Zusammenhalt vermitteln.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Uwe Hildebrand: Meine Vision ist es einen CFC zu entwickeln der wieder in der 2.Bundesliga spielt und dabei immer schwarze Zahlen erwirtschaftet. Des weiteren ist der CFC ein Anziehungspunkt für alle Fußballbegeisterte welche Stolz sind ein Teil davon zu sein. Wir sind bei Heimspielen ständig ausverkauft und haben 10.000 Mitglieder. Außerdem haben wir eins der besten Nachwuchsleistungszentrums wo alle jungen Talente lieber beim CFC spielen als in anderen Vereinen unserer Umgebung und ständig neue Spieler entwickeln die dann unsere 1.Mannschaft verstärken.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Uwe Hildebrand: Dieser Kandidatenliste vom Ehrenrat spiegelt den Verein in seiner Gesamtheit wieder und ist mit allen Personen, die eine bestimmte Expertise besitzen, vertreten. Die Mitglieder sollten diesen Personen das Vertrauen schenken und nach dessen Amtszeit beurteilen ob das dann die richten Leute im Aufsichtsrat waren.

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Uwe Hildebrand: Ja.


Mario KemptMario Kempt
(Jahrgang 1962, Kriminalhauptkommissar bei der Kripo Chemnitz, Mitglied seit 2014)
Kandidat für eine nachträgliche Kooptierung durch den Aufsichtsrat

Wie ist ihre Verbindung zum Chemnitzer FC?

Mario Kempt: Ich bin seit ca. 40 Jahren als Zuschauer dabei. Seit 2005 habe ich fast kein Heimspiel verpasst. Ich bin ein ganz einfaches Vereinsmitglied, ich zahle pünktlich meinen Beitrag und komme zur Mitgliederversammlung.

Welche Motivation haben Sie, für den Aufsichtsrat des CFC zu kandidieren?

Mario Kempt: Meine Motivation ist in der derzeitigen Situation unseres Vereins begründet: Wir sind pleite (korrekt: insolvent), Masseunzulänglichkeit ist bereits angezeigt und die Löschung aus dem Vereinsregister droht.
Dabei zu mitzuhelfen, genau dies zu verhindern, ist meine Motivation.
Ich war 14 Jahre Schatzmeister bei einem Fußballverein und habe Kenntnisse im Vereinsrecht.
Deshalb habe ich mich bereits im Juli 2019 nach dem „Freie Presse“-Artikel der Frau Neuerburg beim 1. Notvorstand und dann beim Ehrenrat schriftlich gemeldet und meine Hilfe angeboten.
Nachdem die Wahl im August scheiterte, hat mich der Ehrenrat im November 2019 zum Gespräch eingeladen, um mich und meine Ideen kennenzulernen.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Mario Kempt: Ich möchte zuerst dem eigentlichen Sinn des Vereinsorganes gerecht werden und Aufsicht und Kontrolle über den Vorstand ausüben.
Der neue Vorstand muss zügig wegweisende Entscheidungen treffen. Dabei zu überwachen, dass diese Entscheidungen im Sinne des CFC e. v. sind, sehe ich als meine Hauptaufgabe.
Ich bin mir sicher, dass mir meine berufliche Tätigkeit dabei von Vorteil ist, Widersprüche rechtzeitig zu erkennen und die entsprechenden Fragen zu stellen.
Ansonsten übernehme ich jede Aufgabe, die dem Verein hilft und in dessen Sinne ist.

Welche Vision haben Sie für den Chemnitzer FC? Wohin soll sich der CFC entwickeln?

Mario Kempt: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen! (Nicht von mir, aber trotzdem wahr.)

Ich habe Ziele:
Schaffung von leistungsfähigen Vereinsorganen (Aufsichtsrat und Vorstand), zeitnahe Beendigung der Insolvenz, Entwicklung eines seriös geführten und finanziell gesunden CFC e. V., ein breitgefächertes und leistungsstarkes Nachwuchsleistungszentrum und natürlich den Erhalt des Profifußballs in Chemnitz.

Dabei möchte ich mithelfen.
Ich werde jeden Vorschlag unterstützen, der dem Verein hilft, unabhängig davon, von wem dieser stammt.

Außerdem ist mir wichtig, dass neben dem notwendigen wirtschaftlichen, juristischen und sportlichen Sachverstand das Wichtigste im Verein nicht vergessen werden darf, nämlich die Mitglieder.
Ich möchte im Aufsichtsrat die Interessen der einfachen Mitglieder vertreten und getroffene Entscheidungen offensiv transparent machen. Die Mitglieder müssen in die Entscheidungen eingebunden (neudeutsch: mitgenommen) werden.
Dafür möchte ich deren Ansprechpartner werden.

Warum sollten sich die Mitglieder für die vom Ehrenrat vorgeschlagene Kandidatenliste entscheiden?

Mario Kempt: Der Ehrenrat hat sich für eine ausgewogene Zusammensetzung dieser Liste entschieden. Alle Interessengruppen sind vertreten.
Auf der Liste sind Finanzkraft, wirtschaftlicher Sachverstand, Kenntnisse der Vereinsstruktur, das Nachwuchsleistungszentrum, der Förderverein, sportlicher Sachverstand und die Interessen der einfachen Mitglieder vereint.
Außerdem geht es bei dieser Wahl überhaupt nicht um einzelne Personen, es geht einzig und allein um das Überleben des CFC e. V.!

Gesetzt, die Mitglieder würden sich gegen die gesamte Liste entscheiden, stünden Sie dann für die satzungsgemäße Einzelwahl zur Verfügung und würden, falls Sie gewählt werden, auch die Wahl annehmen?

Mario Kempt: Ich stehe einer Einzelwahl zur Verfügung und würde diese auch annehmen.


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