Saison 1996/1997
CFC / Regionalliga



 
FSV Wacker Nordhausen
FSV Wacker Nordhausen1:0Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
32. Spieltag - Regionalliga Nordost - Saison 1996/1997
Sonntag, 11. Mai 1997, 14:00 Uhr
Albert-Kuntz-Sportpark, Nordhausen
Zuschauer: 1.455
Schiedsrichter: Scheibel (Calbe)
FSV Wacker NordhausenTorfolgeChemnitzer FC
T Lihsa
A Kiel
A Schmidt
A Meldau
M Große
M PapstGelbe Karte (55. Jens Ludwig)
M Trocha
M Gorges
M Trautmann (55. Otto)
S Heider (78. Traore)
S Schneider

Trainer: Koschlick
1:0 Schneider (15.)

T Weißflog
A WienholdGelbe Karte
A Hertzsch
A GvozdenGelbe Karte
M Laudeley (70. Krasselt)
M Köhler
M BallackGelbe Karte
M Großmann
M Jendrossek
S Osmanovic (80. Larjuchin)
S Aracic (60. Ullmann)

Trainer: Franke
Spielbericht

Mit dem Sieg im Sachsenpokal scheinen einige CFC-Kicker die diesjährige Saison bereits abgehakt zu haben. Trainer Christoph Franke jedenfalls kritisierte nach dem Spiel in Nordhausen die "laxe Einstellung" seiner Mannschaft. Vielleicht war auch der gut gefüllte Terminkalender der letzten beiden Wochen ein Grund für die schwache Vorstellung. Beides kann als Entschuldigung bei einem Team, das unter Profibedingungen trainiert, nicht hingenommen werden. Im Endeffekt reichten 50 Prozent Leistung nicht mal aus, um bei Wacker einen Punkt zu entführen. Die Gastgeber, die in dieser Saison schon einige Male hatten aufhorchen lassen, behielten nach 90 Minuten verdientermaßen mit 1:0 die Oberhand.
Nordhausen erwischte den besseren Start und setzte die Himmelblauen unter Druck. Dies war bereits nach einer Viertelstunde von Erfolg gekrönt, als ein Angreifer Libero Lutz Wienhold, der ins Straucheln gekommen war, überlief und aufs lange Eck schoß, wo der Ball unhaltbar für Jörg Weißflog vom Pfosten ins Tor sprang. Danach wachte der CFC etwas auf und verstärkte seine Offensivbemühungen, ohne allerdings zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Beide Angreifer blieben blaß. Michael Ballack mühte sich im Mittelfeld redlich, erhielt aber zu wenig Unterstützung von seinen Nebenmännern. Kurz nach dem Wechsel schien sich dann doch noch alles zum Guten zu wenden, aber der Schiedsrichter verweigerte in der 48. Minute einem Chemnitzer Treffer wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung. Die Gastgeber blieben über weite Strecken mit Kontern gefährlich, so daß sich Jörg Weißflog einige Male auszeichnen konnte. Mit der Hereinnahme des wiedergenesenen Mirko Ullmann für Ilja Aracic nach einer Stunde wurde das Angriffsspiel etwas belebt, aber sowohl Lutz Wienhold als auch Michael Ballack konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. So stand es auch am Ende des Spiels noch 1:0 für die Platzherren, die damit endgültig dem Abstieg entronnen sind. Für den Chemnitzer FC dagegen ist der angestrebte zweite Platz in weite Ferne gerückt.

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