Saison 2018/2019
CFC / Regionalliga



 
Kickers 94 Markkleeberg
Kickers 94 Markkleeberg1:3Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
3. Runde - Sachsenpokal - Saison 2018/2019
Samstag, 13. Oktober 2018, 15:30 Uhr
Sportpark Camillo Ugi, Markkleeberg
Zuschauer: 732
Schiedsrichter: Ziegler (Straßberg)
Kickers 94 MarkkleebergTorfolgeChemnitzer FC
T Schumann
A Schabram (72. Morgenstern)
A Schikowski
A Moreno
M Galetzka
M FunkenGelbe Karte (72. FödischGelbe Karte)
M KonateGelbe Karte
M Mewes
S AdamGelbe Karte (66. Al Abri)
S Blochwitz
S FreyerGelbe Karte

Trainer: i.V. Hensgen
0:1 Hovi (1.)
1:1 Funken (50.)
1:2 Milde (66.)
1:3 Tallig (90.)

T Sowade
A Itter
A Taag
A Blum
A GesienGelbe Karte
M Garcia
M Karsanidis (85. Langer)
M Grote
M Mauer (58. Frahn)
S Milde
S Hovi (80. Tallig)

Trainer: Bergner
Spielbericht

Nach Kickers-Ausgleich die Zügel angezogen

Von Frank Neubert

Der Chemnitzer FC hat die diesjährige erste Hürde im Sachsenpokal erfolgreich übersprungen. Beim Sechstligisten Kickers 94 Markkleeberg gab es wie beim ersten Aufeinandertreffen im "Camillo Ugi" vor 12 Jahren einen 3:1-Erfolg für die Himmelblauen. Damals und auch heute fiel der entscheidende dritte Treffer erst in den Schlussminuten.

Für volle acht und sechs ermäßigte Doppelmark durfte die nette Sportanlage betreten werden, unter den am Ende verkündeten 732 Zuschauern tummelten sich über 400 Anhänger des Regionalliga-Spitzenreiters. Dieser unterstrich gleich in der ersten Minute seine Ambitionen. Kimmo Hovi zog auf der linken Seite davon und knallte die Murmel schon nach 31 Sekunden ins Netz der Gastgeber. Ein glänzender Auftakt, der Ruhe geben sollte. Dachte man zumindest. CFC-Coach Bergner hatte auf einigen Positionen auf Stammkräfte verzichtet und seine "Bank"-Angestellten auf den Rasen geschickt. Florian Sowade hütete den Kasten, Michael Blum & Kristian Taag stellten die Innenverteidigung, Timo Mauer durfte im Mittelfeld ran und der Blitztor-Schütze von Rathenow, Kimmo Hovi, durfte Dejan Bosiz im Sturm ersetzen. Vom schnellen Führungstor ließen sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken, sie kämpften wacker und geduldig gegen die spielerische Dominanz der Himmelblauen an und versuchten immer wieder über Konter ein paar Nadelstiche zu setzen. Der Club wiederum versuchte, über seine schnellen Außen wie Gesien und Garcia bei diesen Vorstößen im Umkehrspiel die Räume der Kickers für sich zu nutzen. Beide Vorhaben führten in Hälfte Eins zu keinem Torerfolg. Hovi, Milde und Karsanidis hätten für den CFC erhöhen können, scheiterten aber am gut aufgelegten Keeper Schumann oder bolzten die Kugel ins grüne Unterholz des Sportparkes.

Kurz nach Wiederanpfiff sah sich der Gastgeber für seine Mühen belohnt: Jakob Funken zog kurz vor dem Strafraum ab und knallte den Ball sensationell ins Dreiangel - Sowade hatte keine Abwehrchance. Das beflügelte den Gastgeber und brachte den Club kurz ins Grübeln. Und CFC-Coach Bergner reagierte. Für den eher blassen Mauer wurde Stammkraft Daniel Frahn auf das Feld geschickt und dem Gastgeber klar gemacht, dass die Zügel nun angezogen werden. Frahn war es auch, der den Angriff zum 2:1 einleitete, in der Mitte vollstreckte Paul Milde zur erneuten Führung (66.). Die Kickers packten unter ihrem Vertretungscoach Marcel Hensgen - Cheftrainer Heiko Brestrich war bereits im Urlaub, da das Spiel ursprünglich schon am Freitagabend stattfinden sollte - nun die Brechstange und die Schienbeine aus, was Schieri Ziegler mit am Ende fünf gelben Karten beantwortete. Garcia schlenzte die Kugel an den Pfosten, und Frahn traf zum vermeintlichen 3:1, aber der Referee wollte zuvor ein Stürmerfoul gesehen haben. So musste der junge Erik Tallig, der sich in Thum als siebenfacher Torschütze auszeichnete, für den Endstand sorgen. In der 80. Minute für Hovi eingewechselt, nutzte er in der Schlussminute eine Vorlage von Frahn, um den dritten und entscheidenden Treffer in diesem Spiel zu erzielen.

Wertung: 2,5

Beste Himmelblaue: Frahn, Grote, Gesien, Garcia

Trainerstimmen

David Bergner (CFC) bei mdr.de:
"Wir müssen nach der ersten Halbzeit 3:0 oder 4:0 führen. Wir lassen den Gegner aber am Leben. Der Spieler macht mit einem Sonntagsschuss den Ausgleich. Das sind die Geschichten, die der Pokal schreibt. Wir sind ruhig geblieben, haben weiter Fußball gespielt und unsere Chancen genutzt."

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